Für alle GEPA-Bio-Produkte gilt, dass sie gemäß der EU-Öko-Verordnung gentechnikfrei sind. Die GEPA lehnt Gentechnik grundsätzlich ab. Jedoch kann bei konventionellen Produkten Gentechnik-Freiheit nicht durchgängig garantiert werden. Daher unterstützt GEPA ihre Partner dabei, auf ökologische Landwirtschaft umzustellen.
Ein besonderes Problem ist die Genmanipulation bei Reis. Die GEPA-Partnerorganisation Navdanya wurde von der Trägerin des alternativen Nobelpreises, Dr. Vandana Shiva, gegründet und engagiert sich weltweit gegen die genetische Veränderung von Saatgut und für die Erhaltung traditioneller Reissorten. Hierdurch behalten die Reisbauern ihre Unabhängigkeit von großen Saatgutkonzernen und müssen sich nicht verschulden. Daher kennzeichnen wir unsere Reisprodukte mit dem ausdrücklichen Hinweis „Ohne Gentechnik“.
Info schließenBeim europäischen Bio-Siegel (ein geschwungenes Blatt aus zwölf Europasternen) handelt es sich um das Gemeinschaftssiegel aller Mitgliedsstaaten der Europäischen Union für Bio-Produkte. Das verpflichtende Bio-Siegel wurde EU-weit am 1. Juli 2010 eingeführt.
Mit dem EU-Bio-Siegel gekennzeichnete Produkte müssen die Standards der EU-Verordnung zum ökologischen Landbau einhalten. Mindestens 95 Prozent der Zutaten müssen aus Öko-Landbau stammen.
Beim Öko-Landbau handelt es sich um eine besonders ressourcenschonende und umweltverträgliche Wirtschaftsform, die sich am Prinzip der Nachhaltigkeit orientiert. Der Öko-Landbau verzichtet grundsätzlich auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel sowie auf mineralischen Stickstoffdünger. Darüber hinaus schützt er Böden und Gewässer und strebt eine Kreislaufwirtschaft mit möglichst geschlossenen Nährstoffzyklen an. Der Einsatz von Gentechnik ist verboten.
Info schließenNaturland fördert den Ökologischen Landbau weltweit und ist mit über 53.000 Bauern einer der größten ökologischen Anbauverbände. Bei Produkten mit dem Naturland Zeichen handelt es sich immer um hundertprozentige Bio-Produkte.
Ökologischer Landbau nach den Naturland Richtlinien beruht auf einem ganzheitlichen Ansatz, der nachhaltiges Wirtschaften, praktizierten Natur- und Klimaschutz sowie den schonenden Umgang mit Böden und Gewässern genauso umfasst, wie soziale Verantwortung und den Schutz des Verbrauchers.
Naturland Bauern und Verarbeiter arbeiten mit höchsten ökologischen Standards, die strenger sind, als die des Bio-Siegels oder als die gesetzlichen Anforderungen der EU-Verordnung zum Ökologischen Landbau. Die Richtlinien gelten für die Erzeugung wie für die Verarbeitung.
Info schließenÖko-Test ist ein deutschsprachiges Verbraucher-Magazin mit einem Schwerpunkt auf ökolgischen Themen. Als ein selbsterklärter Vertreter des Verbraucherschutzes untersucht Öko-Test Produkte nach unterschiedlichsten ökologischen Kriterien und informiert die Verbraucher ausführlich über Art und Ergebnisse der Tests. GEPA-Produkte sind regelmäßig in den Testreihen vertreten.
Info schließenDie Stiftung Warentest wurde 1964 auf Beschluss des Deutschen Bundestages gegründet, um dem Verbraucher durch die vergleichenden Tests von Waren und Dienstleistungen eine unabhängige und objektive Unterstützung zu bieten.
Bei dem geschützten GEPA-Zeichen AMARIBE handelt es sich um unsere spezielle Mischung fair gehandelter Kakaosorten aus dem Amazonasgebiet (Peru, Kolumbien) und der Karibik (Dominikanische Republik). Die fruchtig-aromatische Note der Amazonasbohne und die würzig-kräftige Karibikbohne harmonieren auf wundervolle Weise und ergeben den abgerundeten vollen Geschmack unserer Grand Noir Bio Schokoladen.
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Die GEPA handelt seit über 35 Jahren fair. Wir haben uns dabei zu Dialog, Transparenz und Respekt verpflichtet. Die weltweite Abwärtsspirale auf der Suche nach dem billigsten Produkt, ohne Rücksicht auf Mensch und Natur zu nehmen, möchten wir immer wieder neu durchbrechen.
fair+ steht dabei für die Mehrleistungen, die die GEPA erbringt. Es steht für unsere Pionierleistungen der Vergangenheit und Gegenwart und zeigt unseren Weg in die Zukunft.
Fairer Handel ist der Kern unserer Unternehmensphilosophie – das umfasst nachhaltiges Handeln auf sozialer, ökologischer und wirtschaftlicher Ebene. Dabei entwickeln wir uns beständig weiter, um immer besser zu werden. Für dieses Engagement und unsere Verdienste sind wir mehrfach ausgezeichnet worden. Fairness heißt für uns: Fair zum Menschen, fair zur Natur – so leben wir Nachhaltigkeit Tag für Tag.
Wir bezahlen fair, d.h. dass wir bei vielen Produkten nicht nur weit über Weltmarktpreis zahlen, sondern auch deutlich über den allgemeinen verbindlichen Mindeststandards des Fairen Handels liegen. Unsere Kaffeepartner erhalten beispielsweise zusätzlich Länder- und Qualitätszuschläge.
Wir wollen etwas verändern: Wir verkaufen nicht nur Produkte, sondern setzen uns auch für die Veränderung von ungerechten Welthandelsstrukturen ein. Verbraucherinnen und Verbraucher machen wir auf kritischen Konsum aufmerksam – denn unser Lebensstil entscheidet wesentlich über die Zukunft vieler Menschen auf unserem Planeten. Entscheiden Sie mit und genießen Sie ein Stück Lebensfreude aus aller Welt!
Info schließenDas Naturland Fair Zeichen auf der Verpackung eines Produkts belegt, dass ein Produkt nach den ökologischen Kriterien von Naturland angebaut und verarbeitet wurde und außerdem fair gehandelt ist. Voraussetzung für die Fair-Zertifizierung ist eine gültige Naturland-Öko-Zertifizierung.
Mit mehr als 53.000 Bauern und über 500 Verarbeitern ist Naturland einer der größten ökologischen Anbauverbände. Naturland setzt sich weltweit für eine nachhaltige Produktions- und Handelsform ein, die auf drei Säulen beruht: Ökologisch, Sozial und Fair.
Durch „Naturland Fair“ haben jetzt erstmalig auch Bauern, Verarbeiter und Händler in Industrieländern die Möglichkeit, sich nach Fair-Handels-Richtlinien zertifizieren zu lassen. Mit der Ausweitung des Fair-Gedankens auf den Norden reagiert Naturland auf die Entwicklung, dass in Industrieländern durch den Preisverfall von Rohstoffen und Lebensmitteln immer mehr bäuerliche Existenzen auf dem Spiel stehen.
Info schließenDarjeeling ist ein besonders hochwertiger, begehrter und teurer Tee und gilt als der Champagner unter den Tees. Die Region Darjeeling ist nur gut 3000 km² groß, liegt am Fuße des Himalayas und gehört zum indischen Bundesstaat Westbengalen.
Bereits 1953 gründete sich das Tea Board of India, das Tees aus Darjeeling zertifiziert und Lizenzen vergibt, um so Betrug und illegale Vermischung mit Tee aus weniger guten Anbaugebieten zu verhindern.
Das Logo des Tea Board (rundes Zeichen, eine Frau mit Teeblatt und der Schriftzug Darjeeling) ist das Erkennungszeichen für 100 Prozent reinen Darjeeling Tee. Teepackungen, die mit diesem Logo gekennzeichnet sind, enthalten ausschließlich Tee aus der Region Darjeeling.
Info schließenSri Lanka (ehemals Ceylon) gehört zu den größten und wichtigsten Teeanbaugebieten der Welt. Ceylon-Tee ist ein Klassiker des schwarzen Tees. In vielen traditionellen Mischungen wird er wegen seines frischen und belebenden Aromas eingesetzt. Selbstverständlich produziert Sri Lanka neben Schwarztees, wenn auch in geringer Menge, Grüntees und Biotees sowie besondere Spezialitäten.
Das Sri Lanka Tea Board ist die oberste Behörde der ceylonesischen Teeindustrie. Vom Tea Board wird ein Löwen-Logo (Ceylon Tea Lion Logo) vergeben, mit dem reine Ceylon-Tees gekennzeichnet werden, die im Ursprungsland verarbeitet und verpackt wurden. Da aber Ceylon-Tee – vor allem die geringeren Qualitäten – überwiegend in Mischungen verkauft wird, ist das Logo im Ausland relativ unbekannt.
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