Wir stehen für Fairen Handel mit Produzent*innen weltweit. Konkret bedeutet das: faire Preise nach Fairtrade-Standards (bei einigen Rohwaren wie Tee auch darüber hinaus), Vermeidung von Ausbeutung, nachhaltige und ökologische Anbaumethoden sowie Klimaschutz.
Rund 89 % unseres Lebensmittelumsatzes erzielen wir mit Produkten aus geprüft ökologischem Anbau.
Eine Umstellung auf Bioanbau ist für unsere Produzenten kosten- und zeitintensiv. Ohne faire Preise ist eine solche Umstellung oft nicht zu schaffen.
Wir unterstützen unsere Handelspartner bei der Umstellung auf ökologischen Anbau. Für zertifizierte Bio-Produkte erhalten die Produzenten einen Bio-Zuschlag. Und für Kakao-Kooperativen mit Naturland-Zertifizierung übernimmt die GEPA die Kosten für die Naturland-Erzeuger-Lizenz. Damit können sie ihre Kakaobohnen als "Naturland-Ware" vermarkten.
Viele Partner bauen Bio-Kakao und Bio-Kaffee auch in Agroforstsystem an, u.a. eine Anpassung an die Klimakrise.
„Wir betreiben hier dynamische Agroforstwirtschaft, weil wir hier Kakao neben Bananen, Orangen und Mais in verschiedenen Zyklen anbauen. Wir haben hier Erbsen- und Maniok-Anbau, was dem Boden zugutekommt. Wenn man die Pflanzung beschneidet, profitiert der Boden auch.“ Näheres im Video:
Wir haben eine ganzheitliche Sicht auf die Klimakrise: Sie trifft die am härtesten, die am wenigsten dazu beigetragen haben, vor allem Menschen im Globalen Süden. Gemeinsam mit unseren Partnern weltweit und auch hier bei uns in Wuppertal, arbeiten wir für Klimagerechtigkeit und Klimaschutz.
Was unsere weltweiten Handelspartner über die Folgen der Klimakrise denken, erfährst Du im Video:
Fairtrade-Prämie
In den Standards von Fairtrade International ist festgelegt, dass für alle Produkte im Fairtrade-System eine Fairtrade-Prämie bezahlt werden muss.
Die Mitglieder der Organisation entscheiden, wofür diese Prämie eingesetzt wird. Beispielsweise für den Bau von Krankenhäusern, Schulen, Kindergärten, Bildung oder auch für Infrastrukturmaßnahmen.
Bio-Prämie
Im Fairtrade-System erhalten die Produzenten einen Bio-Zuschlag für biologisch angebaute und zertifizierte Produkte. Damit können sie die zusätzlichen Kosten abdecken, die durch eine Umstellung auf biologischen Anbau entstehen.
Ja, die GEPA lehnt Gentechnik ab und vertreibt grundsätzlich nur Lebensmittel, die keiner GVO-Kennzeichnungspflicht (GVO steht für „Gentechnisch veränderte Organismen“) unterliegen. Stattdessen unterstützt die GEPA ihre Partner dabei, auf ökologische Landwirtschaft umzustellen.
Bio-Anbau heißt auch: gentechnikfrei laut Gesetz. Die EU-Öko-Verordnung verbietet die Verwendung von gentechnisch veränderten Organismen (GVO). Die meisten GEPA-Lebensmittel sind bio-zertifiziert. Auch unsere Produkte, die nicht aus ökologischem Anbau stammen, sind gentechnikfrei laut Gesetz.
Die GEPA-Fairness
Persönlich, langfristig und glaubwürdig: Die GEPA handelt seit über 50 Jahren fair: "Unsere wertvollste Zutat? Gerechtigkeit."
Faire Bezahlung
Unsere Grundlage sind die Standards von Fairtrade International.
Zukunfts-Chancen für Kinder
Durch den angemessenen und verlässlichen Verdienst ihrer Eltern haben die Kinder bessere Chancen auf Schul- und Berufsausbildung.
Was draufsteht, ist drin
Die Rohwaren, die wir fair eingekauft haben, sind nachweislich im GEPA-Produkt enthalten. Wir organisieren die Verarbeitung in Europa selbst.
Vertrauen und Sicherheit
Jahrzehntelange Beziehungen (im Durchschnitt 17,6 Jahre) zu unseren Partnern bedeuten Vertrauen und Planungssicherheit.
Dafür stehen unsere neuen nut with me! Nussriegel. Hier vereinen sich Nüsse, Früchte und jede Menge Fairness zu einem unwiderstehlichen Snack-Genuss. Erfahre mehr über die Riegel und unsere Nusspartner.
Transparenz ist uns wichtig. Wer sich für die Details hinter der GEPA und unseren Handelsbeziehungen interessiert, findet hier die wichtigsten Infos wie unseren alljährlichen Geschäftsbericht.
Für alle, die das Gefühl haben machtlos zu sein: Mit diesen Riegeln kannst du selbst etwas verändern. Denn nichts schmeckt besser, als das Gefühl Gutes zu tun.